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Losenstein begann Montag früh mit der traurigen Nachricht: “ Frau Schobesberger ist im Krankenhaus!“

Unser Herr Direktor fuhr also mit uns alleine. In St. Valentin hätten wir beinahe den Anschlusszug ins Ennstal versäumt. Ein nicht unbedingt vielversprechender Beginn!
Dafür lief es aber dann umso besser! In Losenstein begrüßte uns ein sehr freundlicher Heimleiter und wir waren sofort von Umgebung und Haus begeistert.
Am Nachmittag gingen wir den Nagelschmiedeweg, durften unseren eigenen Nagel schmieden und erfuhren von unserem Führer viel Wissenswertes über diese für Losenstein so wichtige Zunft. Abends spielten wir gegen die VS Perg Fußball – das Ergebnis war traurig, aber eben  nicht ganz so wichtig!
Den Rest des Abends verbrachten wir auf den Zimmern. Sogar ein Casino gab es bei Daniel und Letschi.

Am Dienstag wanderten wir zur Nix Luckn, erforschten dort die Höhle und gingen von dort hinab in`s Trattenbachtal. Unterwegs entdeckten wir eine Quelle und sofort bot sich ein Wasserprojekt an – Trattenbach musste mit einer Wasserleitung versorgt werden!
Im Trattenbachtal lernten wir das Tal der Feitelmacher kennen und durften unseren eigenen Feitel machen – Herdi sagte, dass so ein Feitel in jeder Hosentasche sein muss!
Heimwärts fuhren wir mit dem Zug. Nach dem Abendessen holten wir uns von unseren Kollegen aus Perg die zweite vernichtende Niederlage beim Fußballspiel ab. Nachdem wir uns erholt hatten, bemalten wir unsere Leibchen mit Motiven und Ideen aus Losenstein – mit bedeutend besserem Ergebnis als beim Fußball!

Der Abend wollte kein Ende nehmen. Um 21:30 gingen wir mit unseren Fackeln zur Ruine hinauf. Es war ja auch Sommersonnenwende an diesem Tag. Nach so einem langen und anstrengenden Tag ist natürlich jedes gesunde Kind um diese Zeit schon wieder hungrig. Also entzündeten wir unser Sonnwendfeuer bei der Jugendherberge und durften noch Knacker grillen – die Schüler aus Perg mussten schon vorher ins Bett – wir hatten kein Mitleid mit ihnen! Um 23:15 war aber auch bei uns so ziemlich Ruhe.

Den Mittwoch Vormittag verbrachten wir im Hallenbad. Sie sperrten eigens für uns auf und wir konnten nach Herzenslust Springen und Schwimmen.
An Losenstein werden wir uns gerne erinnern.

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